Nach zuletzt drei 7:9 Niederlagen gegen die 2. Mannschaft des Turnerbunds aus der Outletcity Metzingen war das klare Ziel endlich mal wieder etwas Zählbares einzufahren. Erstmalig konnte in dieser Saison auf Alex Hofmann zurückgegriffen werden und auch Rolf Miller stand kurzfristig zur Verfügung.
Die Doppel waren zuletzt nicht gerade erfolgreich, so wurden die Doppel 2 und 3 umgestellt. Leider ohne Erfolg. So konnte nur die Paarung Elmar/Rolf einen Sieg einfahren. Diesem 1-Punkt-Rückstand lief die Mannschaft bis zum Stand von 5:6 hinterher, ehe erstmalig an einem Paarkreuz beide Siege eingefahren konnten und dieser kleine Vorsprung bis zum 8:7 und dem sicheren Unentschieden gehalten wurde. Im Schlussdoppel war dann allerdings nicht zu holen und so stand auf dem Spielberichtsbogen ein gerechtes 8:8
Die Einzelkritiken:
Elmar – In seinem ersten Spiel war ihm das Tempo seiner Gegnerin deutlich zu hoch. Ein 0:3 war die Folge. Wiedergutmachung wollte er in seinem zweiten Einzel betreiben, doch schlussendlich hatte er laut eigener Aussage die Hosen voll und unterlag ebenfalls.
Rolf – Einen richtig guten Tag hatte dafür Rolf erwischt. Nachdem er zu Beginn gegen die Nr. 1 etwas zu aggressiv unterwegs war fand er danach genau die richtige Mischung um nicht mehr in Gefahr zu geraten. Sehr sehenswertes Tischtennis gab es in seinem zweiten Einzel gegen die hart angreifende Natalie Weichel zu sehen. Dabei entschärfte Rolf reihenweise harte Bälle und griff selbst viel öfters an als man von ihm gewohnt ist. Ein 3:1 Sieg war der Lohn.
Alex – Welch spielerische und menschliche Bereicherung Alex für die Mannschaft ist zeigte er bei seinen zwei Siegen am mittleren Paarkreuz. Für diese musste er allerdings hart kämpfen. Das dabei nicht immer alles auf Anhieb klappte ist dem großen Trainingsrückstand geschuldet. Doch mit großem Kampf am Rande des Sauerstoffkollaps schaffte er es beide Partien knapp zu gewinnen.
Günter – Die Leistungen von Günter sind gerade nicht immer vorherzusehen. Einem Hoch folgt leider immer wieder schnell ein Tief. So gewann er in seinem ersten Einzel die ersten beiden Sätze um dann doch noch zu verlieren. Dafür war er in seiner zweiten Partie im 5. Satz schon auf der Verliererstraße, doch mit seinem Kämpferherz drehte er die Partie zu einem hauchdünnen Sieg.
Silvia – Sie selbst ist gerade ihre größte Kritikerin. Es läuft einfach nicht richtig rund in der Rückrunde. Es fehlt zum Schluss einfach etwas Glück und der letzte Punch. Sehr unglücklich verlor sie zuerst, trotz 2. Matchbällen in der Verlängerung des 5. Satzes. Und auch in ihrer zweiten Partie fand sie nie die innere Ruhe.
Thorsten – Ein Vorbild an Einstellung und Willen ist unsere Mannschaftskapitän Thorsten. Spielerisch ist er gerade nicht auf der Höhe, doch er findet immer wieder Lösungen um seine Spiele zu gewinnen. So gewann er zuerst gegen einen seiner Angstgegner und erlöste später die Mannschaft mit seinem zweiten Sieg und dem damit sicheren Unentschieden.