Der TTC Ergenzingen ist mit einer überraschend deutlichen NIederlage in die neue Saison in der Tischtennis Verbandsliga gestartet. Gegen den allerdings sehr stark einzuschätzenden Aufsteiger SSV Ulm 1846, der sich vor der Saison personell deutlich verstärkte, verloren die Ergenzinger mit 4:9. „Das war in Teilen eine indisponierte Vorstellung von uns. Ein Eröffnungsspiel ist immer besonders und schwierig, aber so eine schwache Leistung sollte uns als Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern nicht passieren“, sagte Christoph Hörmann.

Allerdings war der TTC Ergenzingen bei genauerem Betrachten des Spielbogens nicht derart unterlegen wie man bei diesem Ergebnis vermuten könnte: Nach einem klaren Doppelerfolg von Christoph Hörmann und Moritz Schulz verloren die anderen beiden Doppel aber jeweils knapp im fünften Satz. Anstatt mit 3:0 zu führen, lag der TTC so mit 1:2 in Rückstand. Im ersten Einzel des Tages konnte der an der Schulter verletzte Christoph Hörmann infolgedessen seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und unterlag nach zwischenzeitlichem 1:1 Satzausgleich in der Folge unglücklich mit 10:12 und 10:12. „Hätten wir von diesen drei knappen und umkämpften Spielen eines oder zwei gewonnen, wäre heute mindestens ein Unentschieden möglich gewesen. So aber liefen wir dem Rückstand immer hinterher und das Spiel war beendet, bevor unser starkes hinteres Paarkreuz uns ins Schlussdoppel bringen konnte“, analysierte Christoph Hörmann. So waren es auf Ergenzinger Seite lediglich zwei Spieler, die für Glanzstücke sorgten: Youngster Dominik Schnaidt gelang dabei ein Debüt nach Maß: Mit seinen gefährlichen Aufschlägen und knallharten Vorhandtopspins besiegte er Salaris sicher mit 3:0 und bezwang anschließend noch Münst mit 11:0, 11:4 und 11:4. Dieses Spiel kam jedoch nicht mehr in die Wertung. Am vorderen Paarkreuz überzeugte Moritz Schulz mit starkem und überlegtem Spiel. Gegen Elseberg und Orlov siegte er jeweils mit 3:1 Sätzen und bewies seine gute Frühform.

Der TTC Ergenzingen hat nun vier Wochenenden spielfrei, da zwei Spiele, die in diesem Zeitraum angestanden waren, verlegt wurden. So tritt der TTC Ergenzingen zum nächsten Spiel beim Derby gegen den Meisterschaftsfavoriten TTC Mühringen an. „Wir müssen nun versuchen dort zu punkten, um nicht nach ganz hinten rein zu rutschen“, sagte Christoph Hörmann.