Die zweite Mannschaft wartet in der Landesliga weiter auf den ersten Punktgewinn. Bei der Spvgg Weil der Stadt setzte es für die Aufsteiger mit 4:9 die vierte Niederlage im vierten Spiel. "Das Ergebnis war zu deutlich", meinte aber Mannschaftsführer Roland Hörmann. „Wir hätten nach unserer ordentlichen Leistung mehr verdient gehabt“.

Die Vorentscheidung im Spiel gab es in der Mitte des zweiten Einzeldurchgangs. Da verlor der stark spielende Fabius Gustedt nach einem sehenswerten Spiel mit 2:3 gegen Sebastian Schulz – anstatt dem möglichen 5:7 hieß es 4:8. Im Anschluss gewann Fabian Schnaidt sein Spiel gegen Armin Bozenhardt schon locker mit 3:0, am Nebentisch verlor aber Marc Schenk knapp mit 1:3 gegen Stefan Kukulenz und die Partie war gelaufen. So ging Schnaidts Sieg nicht mehr in die Wertung ein.

Für den ersten Ergenzinger Punkt hatte zum Start das Doppel Roland Hörmann/Schnaidt gesorgt. Am vorderen Paarkreuz holten Michael Oehler und Michael Hörmann jeweils einen Sieg gegen Markus Walz. Gegen Weil der Stadts Spitzenspieler Levente Szarka gingen aber beide erwartungsgemäß leer aus. Den vierten Zähler holte Gustedt mit 3:0 gegen Kukulenz.

Nun haben die Ergenzinger erst einmal eine kleine Pause und können an ihrer Form feilen. Die nächste Chance auf die ersten Landesligapunkte gibt es in drei Wochen am 1. November beim SSV Schönmünzach.

Gerade mal ein Punkt fehlte Rolf Miller am Samstag, um bei seinem Matchball gegen den stark aufspielenden Timo Jagenteufel das Ergenzinger Einserdoppel ins Schlussdoppel um das Unentschieden zu schicken. Doch er vergab den Matchball und unterm Strich stand eine knappe 6:9 Niederlage im Spielberichtsbogen.

Doch der Reihe nach. Kurz vor Spielbeginn meldete sich unsere Nummer eins Michael Öhler krank und Rolf Miller musste für ihn einspringen. Gemeinsam mit Michael Hörmann spielte er ein hervorragendes Einserdoppel. Bei ihrem  Erfolg überließen sie ihren Gegnern keinen Satzgewinn. Knapper, aber trotzdem siegreich gestalteten Fabian Schnaidt und Roland Hörmann ihr Doppel, das mit einem 13:11 im fünften für die 2:1 Führung nach den Doppeln sorgte.

Am vorderen Paarkreuz mussten dann Michael Hörmann und Fabius Gustedt trotz guter Leistungen ihren Gegnern aus Böblingen jeweils gratulieren. In der Mitte sorgte Fabian Schnaidt mit starker kämpferischer und läuferischer Leistung für einen wichtigen Punktgewinn gegen Christian Köhler und am hinteren Paarkreuz konnte Roland Hörmann mit guter Leistung seine Gegner Jagenteufel und Manis knapp besiegen. Auch Rolf Miller bewies in seinem ersten Spiel, dass er mehr als „nur“ ein Ersatzspieler ist, als er Marcel Manis im fünften Satz  mit seinem konsequenten Blockspiel in die Schranken verwies. Leider war ihm dann der zweite Einzelsieg, wie oben bereits geschrieben, nicht vergönnt.

„Das war aber eine deutliche Leistungssteigerung aller Spieler im Vergleich zum Spiel gegen Leonberg. Leider wurde sie nicht mit einem Punkt belohnt,“ resümierte Mannschaftsführer Roland Hörmann. Nächsten Samstag geht es dann nach Weil der Stadt, die allerdings mit Szarka Levente den besten Spieler der Liga in ihren Reihen haben.

Ihre Heimspielpremiere in der Landesliga ging für die zweite Mannschaft des TTC Ergenzingen gehörig schief. Gegen den SV Leonberg/Eltingen hatten sich die Männer um Mannschaftsführer Roland Hörmann im Vorfeld eigentlich die ersten Punkte ausgerechnet – stattdessen setzte es eine empfindliche 2:9-Klatsche. Eine Erkenntnis nahm Kapitän Hörmann aus der deutlichen Niederlage mit: "Die Liga ist doch wesentlich stärker und ausgeglichener als wir zuvor gedacht haben", sagte er direkt nach der Partie.

Schon der Start in die Partie lief nicht wie gewünscht. Nur Michael Hörmann und Michael Oehler holten zu Beginn souverän gegen das Leonberger Zweier-Doppel einen Punkt. Den zweiten Zähler konnte erst wieder Roland Hörmann am hinteren Paarkreuz gegen Eberhard Goll mit einem 3:1-Erfolg beisteuern. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber fast schon gelaufen. Mit 1:6 lagen die Ergenzinger nach durchweg schwachen Leistungen in den Einzeln zurück. Einzig Fabian Schnaidt sorgte für einen Lichtblick. Gegen Adnan Kopic war er schon mit 0:2 im Hintertreffen, kämpfte sich in das Match zurück und hatte im Entscheidungssatz den Sieg auf dem Schläger. Mit einem Kantenball beendete sein Gegner jedoch glücklich den Satz mit 11:9 und sicherte sich den Sieg. "Das Spiel hatte keinen Verlierer verdient", waren sich alle in der Halle Anwesenden einig. Zwei weitere Niederlagen am vorderen Paarkreuz sorgten für das ernüchternde Endergebins. "Nächste Woche gegen die SV Böblingen muss das besser laufen", stellte Fabius Gustedt deshalb nur trocken fest.

Die zweite Mannschaft des TTC Ergenzingen ist mit einer knappen 7:9-Auswärtsniederlage beim TTC Birkenfeld in die Landesligasaison gestartet. Auch wenn kein Punkt für den Aufsteiger heraussprang, war es eine Leistung auf die sich aufbauen lässt. Bis zum Schluss hatten die Außenseiter die Chance auf einen Punktgewinn. 

Hauptgrund für die Niederlage war am Ende der Birkenfelder Spitzenspieler Dirk Lion. „Er hat eigentlich im Alleingang vier Punkte geholt“, analysierte Michael Hörmann nach der Partie. Am vorderen Paarkreuz hatten er und Neuzugang Michael Oehler keine Chance gegen den ehemaligen Oberligaspieler. Auch im Doppel war Lion an der Seite von Julian Bühler nicht zu bezwingen. Marc Schenk und Fabius Gustedt verloren zum Start der Partie 0:3 genauso wie Michael Hörmann/Oehler im entscheidenden Schlussdoppel. Und doch waren die Doppel, hinter denen vor der Partie noch große Fragezeichen standen, ein Ergenzinger Pluspunkt. Trotz nur einer kurzen Trainingseinheit harmonierten Oehler/Michael Hörmann gut und schlugen das gegnerische Doppel zwei. Beeindruckend agierte das Doppel drei Roland Hörman/Fabian Schnaidt. Sie hielten ihre Konkurrenten souverän in Schach und haben das Potential, ein wirklich starkes Dreier-Doppel zu werden.

In den Einzeln holten Michael Hörmann und Oehler am vorderen Paarkreuz gegen Julian Bühler jeweils einen Sieg. Die Mitte ging dagegen gänzlich leer aus. „Das muss besser werden“, gab sich Marc Schenk selbstkritisch. Nur Gustedt konnte gegen Daniel Forstner immerhin einen Satzgewinn verbuchen. Hinten entnervte Schnaidt mit seinem sicheren Abwehrspiel seine beiden Kontrahenten und siegte zwei Mal. Auch Roland Hörmann hatte im ersten Einzeldurchgang seinen Gegner Giovanni Giorgini im Griff. In seinem zweiten Einzel hatte er beim Stand von 7:7 die Chance, mit einem Sieg das Unentschieden zu sichern. Nach gewonnenem ersten Satz wuchs sein Gegner Max Hörndl aber über sich hinaus und traf nahezu jeden Ball. Für den Ergenzinger Routinier setzte es eine überraschende 1:3-Niederlage. „Normalerweise verliere ich so ein Spiel nicht“, ärgerte sich Hörmann. Mit der zeitgleichen Pleite im Schlussdoppel am Nebentisch war das 7:9 besiegelt.